In den Fabriken von Automobilzulieferern ist das Funkenerosionsbearbeitungsverfahren (EDM) ein Verfahren, das elektrische und thermische Energie nutzt. Es wird hauptsächlich zur Bearbeitung leitfähiger Materialien wie Präzisionsbauteile oder Kunststoffformteile eingesetzt. Das Grundprinzip besteht darin, das Werkstück durch den elektroerosiven Effekt zu bearbeiten, der durch Impulsentladungen zwischen zwei Elektroden in einem flüssigen Medium erzeugt wird. EDM erfordert keinen direkten Kontakt zwischen Werkzeug und Werkstück, sondern entfernt das Metallmaterial durch die lokal hohe Temperatur, die durch die Impulsentladung entsteht.