Unter der Voraussetzung, dass die Qualität der Teile gewährleistet ist, bezeichnet die Werkzeuglebensdauer die Anzahl der Werkzeugvorgänge, mit denen Teile hergestellt werden können. Die Werkzeuglebensdauer spiegelt umfassend die Werkzeugkonstruktion, die Materialeigenschaften, den Nutzungs- und Wartungsgrad, den Fertigungsgrad und den Wärmebehandlungsgrad innerhalb eines bestimmten Zeitraums wider. Eine durchdachte Werkzeugkonstruktion gewährleistet einen reibungslosen Werkzeugbetrieb, geringe und gleichmäßige Spannungskonzentrationen und verhindert exzentrische Belastungen. Die Lebensdauer des Werkzeugs hängt von der Wärmebehandlung der Werkzeugmaterialien, der Materialauswahl, der Verarbeitungstechnologie, dem Konstruktionsniveau, der Struktur, der Oberflächenbeschaffenheit und weiteren Faktoren ab. Die Lebensdauer wirkt sich multiplikativ aus, weshalb eine durchdachte Werkzeugkonstruktion unerlässlich ist. Unabhängig von der Art der Form muss die Schablone eine hohe Steifigkeit aufweisen und darf nicht zu dünn sein. Bei ausreichend Platz in der Bearbeitungsmaschine müssen sowohl die Steifigkeit als auch die Festigkeitsanforderungen der Schablone berücksichtigt werden. Der Radius der Rundung des Werkstücks beeinflusst nicht nur das Versagensverhalten und die Lebensdauer der Form, sondern auch den Formgebungsprozess und die Produktqualität. Bei Formen mit komplexen Rundungsradien, die nicht vergrößert werden können, können zur Reduzierung der Spannungskonzentration Einlegestrukturen in Betracht gezogen werden. Bei Stanzwerkzeugen sollte, unter der Voraussetzung der Maßgenauigkeit des Werkstücks, der Spalt zwischen Stempel und Matrize angemessen vergrößert werden, um den Spannungszustand im Arbeitsbereich des Stempels zu verbessern und somit die Lebensdauer der Matrize zu verlängern.
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